Bei Hitze lässt sich in gekühlten Räumen einfach besser lernen - in der Schule, aber auch zu Hause. Das zeigt sich auch an den Noten.
Das verdeutlicht auch eine neue Studie im Fachmagazin Energy Research & Social Science. Forschende haben dafür Daten von Pisa-Studien verglichen, aus 21 Ländern. Das Ergebnis: Kinder, die zu Hause eine Klimaanlage hatten, schnitten in Mathe deutlich besser ab als Kinder ohne Zugang zu gekühlten Räumen. Die Forschenden sagen, dass Kinder bei Hitze mit Klimaanlage besser schlafen und besser lernen.
Besonders deutlich scheint der Zusammenhang in den heißesten Ländern wie Singapur oder Malaysia. Ob die Familien eine Klimaanlage besaßen, hing meist vom Bildungsgrad und Einkommen der Eltern ab. Die Fachleute befürchten, dass sich auch in Deutschland ärmere Familien eher keine Klimaanlagen leisten können. Damit wären die Kinder aus diesen Familien aus einem weiteren Grund auf ihrem Bildungsweg benachteiligt.
