Kaffee ist in den letzten Jahren immer teurer geworden. Und wenn ihr euch fragt, warum? Dann liegt das wahrscheinlich am Klimawandel.
Denn extreme Hitze bedroht die Ernten in den Tropen immer mehr. Besonders die beliebte Arabica-Bohne leidet unter Temperaturen von über 30 Grad. Das stresst nämlich die Pflanzen und macht sie anfälliger für Krankheiten.
Die Organisation Climate Central schreibt in einer Analyse, dass es in den wichtigsten Anbauländern (Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Äthiopien und Indonesien) inzwischen jedes Jahr fast zwei Monate mehr schädliche Hitzetage gibt als früher. Das macht die Bohnen schlechter - und es gibt auch weniger zu ernten.
Climate Central sagt, die Landwirte müssen sich an die neue Situation anpassen. Sie sollten zum Beispiel Bäume pflanzen, damit Kaffeepflanzen Schatten bekommen. Oder sie müssen den Anbau in kühlere Regionen verlegen.
