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Über Weltraumtourismus wird gerade kontrovers diskutiert.

Unter anderem in US-Medien und Social Media hagelte es Kritik etwa an Virgin-Galactic-Gründer Richard Branson – wegen des CO2-Fußabdrucks, den sein Ausflug in den nahen Weltraum Anfang des Monats verursachte. Nach Berechnungen eines französischen Astrophysikers beträgt der etwa 4,5 Tonnen pro Passagier und Flug. Die gleiche Menge würde demnach eine Autofahrt einmal rund um die Erde in die Luft blasen. Das ist doppelt so viel CO2 wie ein einzelner Mensch in einem ganzen Jahr verursachen sollte, um die Ziele des Pariser Weltklimavertrags einzuhalten.

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, ist der Einfluss der Raumfahrt auf das Klima nach Einschätzung der US-Weltraumbehörde Nasa noch zu vernachlässigen. Gegenüber anderen menschlichen Aktivitäten finden etwa Raketenstarts viel seltener statt. Das könnte sich allerdings ändern, wenn der Weltraumtourismus Fahrt aufnimmt. Virgin-Galactic arbeitet daher nach eigenen Angaben daran, den CO2-Ausstoß zu senken oder auszugleichen.