Zwei Stricknadeln und das richtige Garn - dann kann es losgehen.

Stricken ist spätesens seit der Pandemie wieder angesagt - auf die positiven Effekte des Hobbies weist jetzt eine Studie aus Schweden hin. Dafür hat die Studienleiterin Beiträge aus Strickforen gesammelt - insgesamt 600 - und sie dann ausgewertet. Ihr Fokus lag vor allem auf Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Selbstauskunft, wie ihnen Stricken in ihrem Alltag hilft. Demnach gibt es drei positive Aspekte: Stricken entspannt. Es bietet ein Art Identität - Strickfans können sich mit Gleichgesinnten über ihr Hobby austauschen. Und es kann auch Struktur in das Leben bringen und auf diesem Weg die psychische Stabilität verbessern.

Einige Menschen aus der Studie berichten etwa, dass sie beim Stricken klarer Denken können. Dem wiederum ist eine ältere Studie aus England bereits nachgegangen: Dort konnten sich in einem Test Menschen, die etwas strickten, etwa besser an Vokabeln erinnern als Menschen ohne Stricknadeln in der Hand.