So scharf ist unsere Sonne noch nie aufgenommen worden.

Ein internationales Forschungsteam zeigt im Fachmagazin Nature die bisher detailreichsten Bilder von der Oberfläche der Sonne. In ihren magnetisch aktiven Regionen sind wellenartige Bänder und Wirbel zu sehen. Die Forschenden erklären das mit sogenannten Kelvin-Helmholtz-Instabilitäten. Sie entstehen, wenn zwei Flüssigkeiten - oder auf der Sonne Plasma - mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aneinander vorbeiströmen.

Es ist der erste direkte Nachweis für dieses Phänomen auf der Sonnenoberfläche. Die Aufnahmen hatte das größte Sonnenteleskop der Welt gemacht. Es steht auf einem Vulkan der Insel Maui.