Die Möglichkeit zum Homeoffice ist ein Erbe der Corona-Pandemie, das viele gut finden.

Aber inzwischen rufen viele Unternehmen ihre Beschäftigten wieder ins Büro zurück. Laut einer Befragung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ist davon ein Drittel der Erwerbstätigen betroffen. Im Schnitt wollen die Arbeitgebenden pro Woche drei Präsenztage in der Firma.

Dadurch sinkt allerdings die Job-Zufriedenheit und das Belastungsgefühl steigt, gerade wenn die Beschäftigten Kinder betreuen. Das zeigt die Studie. Nur bei der Hälfte der Befragten nannten die Chefs überhaupt einen Grund für die Rückkehr zur Präsenz - dann hatten die Beschäftigten auch etwas mehr Verständnis. Viele vermuten aber, dass es ihrem Arbeitgeber vor allem um mehr Kontrolle geht, weil er ihnen nicht vertraut.

Die Studienmacherinnen finden es kontraproduktiv, wenn Unternehmen die Zügel bei Homeoffice und auch Teilzeit anziehen. Weil dann am Ende wahrscheinlich gerade Frauen dann noch weniger arbeiten würden.