Lecker Obst und lecker Gemüse - möglich macht's die "Dunkle Erdhummel" als eine der häufigsten Bestäuberinnen in der Landwirtschaft.
Forschende der Uni Regensburg haben untersucht, wie die Hummel auf Hitze reagiert. Dafür hat das Team Larven und Puppen im Labor aufgezogen und sie Hitze bis zu 38 Grad ausgesetzt - vergleichbar mit Temperaturen an extrem heißen Sommertagen. Die Folge: Fast ein Drittel der Puppen starb ab, die übrigen entwickelten öfter als üblich verkrüppelte Flügel oder Antennen.
Laut den Forschenden nistet diese Art im Boden und da sind so hohe Temperaturen dauerhaft unwahrscheinlich. Aber es gibt auch oberirdisch nistende Hummeln, die für die Bestäubung in Gewächshäusern eingesetzt werden. Wenn ihre Zahl zurückgeht, hat das Folgen für die biologische Vielfalt und die Lebensmittelproduktion.
