Es ist ein Paradies: Es ist meist warm und feucht, und irgendwas gibt es immer zu futtern.

In Küchenschwämmen tummeln sich nicht nur Allerweltskeime, sondern es können auch Krankheitserreger wie Salmonellen oder E. coli gut gedeihen.

Diese Keime überleben selbst eine Woche Trockenheit während deines Urlaubs, und wenn du mit dem Schwamm die Arbeitsfläche abwischst, dann verteilst du sie dort.

Das sind die Ergebnisse einer Studie aus Berlin: Fachleute vom Bundesamt für Risikobewertung und vom Robert Koch Institut haben dazu einen Fachartikel im Journal of Food Protection veröffentlicht.

Heißes Wasser kann helfen

Ihr Fazit: Selbst wenn Schwämme noch "gut" aussehen und nicht riechen, können sie schon keimbelastet sein. Es kann helfen, Schwämme 2 Minuten in 70 Grad heißes Wasser zu tun. Das verringert die Keimzahl. Die Fachleute empfehlen, Schwämme regelmäßig auszutauschen.

Spülbürsten sollen anderen Studien zufolge weniger keimbelastet sein.