Denn manche Menschen leiden unter einer chronischen Form von übermäßigem Aufstoßen. Dabei strömt immer wieder Luft in die Speiseröhre ein und aus. Dadurch müssen Betroffene hunderte bis tausende Male am Tag aufstoßen, oft schnell hintereinander.
Helfen könnte eine Gesangstherapie. Das schreibt ein Forschungsteam im Fachmagazin Clinical Gastroenterology and Hepatology nach seiner klinischen Studie. Daran haben mehr als 70 Erwachsene teilgenommen, die unter chronischem Aufstoßen leiden. Sie machten nach dem Zufallsprinzip entweder eine Gesangstherapie oder eine Zwerchfellatmungs-Therapie.
Dabei half die Gesangstherapie schon nach einer Woche deutlich besser als die Atemtherapie: 50 Prozent Besserung vs. 30 Prozent Besserung. Vielleicht, weil sich Betroffene beim Singen gleichzeitig darauf konzentrieren, ihre Atmung zu kontrollieren und ihre Stimme. Beides hängt zusammen mit den Mechanismen des Aufstoßens.
