Und die bestimmen auch Funktionen in unserem Körper, zum Beispiel wann wir morgens aufwachen oder Hunger bekommen. Manche Rhythmen dauern 24 Stunden, aber es gibt auch längerfristige - und genau so ein Muster hat ein Forschungsteam der Uni Melbourne jetzt beim Ruhepuls entdeckt. Es schreibt darüber im Fachmagazin eBioMedicine.
Das Team hat Smartwatch-Daten von rund 600 jungen Erwachsenen ausgewertet. Wie schnell ihr Herz im Ruhezustand schlug, änderte sich bei den meisten immer wieder mal - und zwar nach einem bestimmten Rhythmus. Bei einigen war der in etwa eine Woche lang, bei anderen einen Monat und bei einer dritten Gruppe mehrere Monate.
Das Team vermutet, dass äußere Faktoren die Länge bestimmen. Sehr lange Zyklen verliefen zum Beispiel parallel zu Jahreszeiten, monatliche Zyklen vor allem bei Frauen richteten sich nach der Menstruation. Wöchentliche Rhythmen wechselten häufiger am Wochenende.
Welche Faktoren genau dahinter stecken, ist aber noch unklar.
