Vor allem in Ländern, wo Mücken gefährlich sind, weil sie Krankheiten übertragen, wie Gelbfieber, Zika oder Dengue-Fieber. Eine neue Forschungsarbeit sagt aber jetzt, es könnte sein, dass Mücken etwas Entscheidendes lernen: da wo das Mittel hin gesprüht wurde, befindet sich Nahrung und dann würden sie extra dorthin fliegen.
Forscher aus Frankreich und dem US-Bundestaat Virgina schreiben darüber im Journal of Experimental Biology. Es geht wohl um den Moment, wo die Wirkung von DEET nachlässt. Wenn die Mücke dann sticht und Blut saugen kann, dann könnte sie den Geruch des Mittels mit einer Belohnung verbinden.
In einem Experiment trainierte das Team Mücken mit einem Beutel warmem Blut und gewöhnten sie dabei an den Geruch des Mittels. Bald darauf versuchte die Mehrheit der Insekten schon zu fressen, wenn sie nur den Geruch wahrnahm.
Trotzdem betonen die Forschenden, dass man DEET weiterverwenden sollte, wenn es ein Krankheitsrisiko gibt. Aber es ist wichtig, es immer wieder neu aufzutragen, damit es aktiv bleibt gegen die Mücken.
