Ein Parasit bei Waschbären breitet sich immer stärker in Europa aus.

Das zeigt eine Studie von Forschenden der Universität Frankfurt. Der Waschbärspulwurm wurde mittlerweile in neun europäischen Ländern nachgewiesen. Der Parasit überträgt sich bei Kontakt mit dem Kot der Tiere auch auf den Menschen. Die für uns unsichtbaren Larven gelangen dann von der Hand in den Mund, wo sie weiter ins zentrale Nervensystem gelangen und schwere Hirnschäden verursachen.

Besonders besorgniserregend: Waschbären passen sich zunehmend an städtische Gebiete an und kommen hier vermehrt vor. Deutschland gilt als Hauptverbreitungsgebiet des Waschbären in Europa. Dadurch steigt auch das Infektionsrisiko. Die Forschenden betonen deshalb, dass es wichtig ist, den Parasiten im Auge zu behalten.