Einige Leute setzen auf Investment-Podcasts. Forscher der Uni Bremen und der Kühne Logistics Uni in Hamburg haben untersucht, was die bringen. Ersten Ergebnissen zufolge motivieren solche Podcasts, aktiv zu werden. Weil die Leute besser verstehen, wie Unternehmen und Märkte funktionieren, entscheiden sie gezielt, zu kaufen oder zu verkaufen. Mehr Geld haben sie damit aber nicht unbedingt gemacht. Die Forschenden haben keine Anzeichen dafür gefunden, dass die Podcast-Hörer bessere Renditen erzielen als mit passiveren Anlagestrategien - bei denen Anlegerinnen und Anleger längerfristig und breit gestreut investieren, zum Beispiel in ETFs. Die Renditen waren sogar eher etwas niedriger.
Die Forschenden haben mehr als 25.000 englischsprachige Podcasts und Kursbewegungen analysiert sowie Nutzungs-Daten einer Investment-App. Ihre Studie ist bisher nur ein Arbeitspapier - sprich: noch nicht für das Erscheinen in einem Fachblatt überprüft worden.
