In "Song of the Future" erinnern die Musiker an die 16-jährige Sarina Ezmailzadeh, die während der Massenproteste vor drei Jahren ums Leben kam. Offiziell hieß es damals, sie habe sich das Leben genommen. Laut Amnesty International starb sie aber, nachdem Polizisten ihr mit einem Schlagstock auf den Kopf geschlagen haben. Auf X schreiben die Musiker, dass sie mit dem Lied Sarinas freien Geist und die Hoffnung einfangen wollten, die mit ihrem Leben verbunden war.
Sarinas Schicksal erinnert an das von Jina Mahsa Amini, deren Tod in Polizeigewahrsam die Frauenproteste ausgelöst hatte. Obwohl die Proteste gewaltsam unterdrückt wurden, haben sie den Iranerinnen Mut gemacht: Seither verzichten viele Frauen auf das obligatorische Kopftuch.
Vor kurzem haben noch mal Hunderttausende Menschen gegen das Regime demonstriert, die Proteste wurden brutal niedergeschlagen - Menschenrechtlerinnen und -rechtler sprechen von mehr als 7.000 Toten.
