Die extreme Hitze in Italien wird auch für den berühmten Parmesan zum Problem.

Bei Temperaturen über 40 Grad geben Kühe deutlich weniger Milch – und die Qualität leidet. Das sagt die Schutzorganisation der Parmesan-Hersteller. Für den Käse dürfen die Tiere nur Futter aus der Region bekommen – und genau das wird durch die Trockenheit knapp.

Viele italienische Bauern setzen deshalb auf Ventilatoren und Sprühanlagen – das treibt aber die Kosten nach oben. Auch die großen Lagerhäuser brauchen wegen der Hitze deutlich mehr Energie. Teilweise ist der Verbrauch um rund ein Drittel gestiegen.

In diesen Hallen lagern Hunderttausende Käselaibe – jeder einzelne wird geprüft, bevor er verkauft wird. Die Branche macht jährlich mehrere Milliarden Euro Umsatz, ein Großteil geht ins Ausland.

Fachleute warnen: Wenn Hitzewellen weiter zunehmen, könnte Parmesan nicht nur teurer werden – sondern langfristig auch in seiner Qualität leiden.