Die Spinnen-Art namens Psechrus clavis lebt in Regenwäldern Südostasiens. Dort hatten die Forschenden Tests gemacht, um rauszufinden, warum dort eigentlich Glühwürmchen in den Spinnennetzen hängen. Dafür haben sie unter anderem LED-Lichter in Spinnennetzen platziert, die so intensiv leuchten wie die Glühwürmchen. Dann haben sie gefilmt, wie sich Spinne und Beute im Dunkeln verhalten.
Die Forschenden schreiben im Journal of Animal Ecology, das bei beleuchteten Spinnennetzen im Schnitt drei Mal mehr Insekten in die Falle gingen als bei unbeleuchteten. Vor allem männliche Glühwürmchen wurden von dem Licht angezogen. Sie gehen wohl davon aus, dass das Signal von Glühwürmchen-Weibchen stammt. Die Spinnen nutzen ihre leuchtenden Köder, um möglichst viel Beute zu machen - deshalb fressen sie die Glühwürmchen auch erst nach einiger Zeit.
