In Japan gibt es in letzter Zeit immer wieder Probleme wegen umherstreifender Bären.

In Japan gibt es in letzter Zeit immer wieder Probleme mit umherstreifenden Bären.

In einer Stadt nördlich von Tokio sorgen die Tiere nun für geschlossene Schulen. Die Stadtverwaltung von Utsunomiya hat angeordnet, dass fast 100 Schulen geschlossen bleiben. Betroffen sind alle öffentlichen Grund- und Mittelschulen. Zuvor waren bei der Stadtverwaltung mindestens zehn Meldungen über Bärensichtungen im Stadtgebiet eingegangen – darunter auch eine aus einem Einkaufszentrum.

Inzwischen fahren die Behörden durch die Straßen und fordern die Menschen auf, in ihren Häusern zu bleiben. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass Dutzende Jäger, Polizisten und städtische Beschäftigte im Einsatz sind, um die Tiere zu finden.

In den vergangenen Jahren hat es in Japan zahlreiche Angriffe von wilden Bären auf Menschen gegeben. Die Tiere dringen immer häufiger in bewohnte Gebiete vor. Im vergangenen Jahr kamen 13 Menschen bei Bärenangriffen ums Leben – so viele wie noch nie.