Der Berg Fuji ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Japan.

Und das besonders rund um das Kirschblütenfest im Frühling. Mehr als 200.000 Menschen kommen dazu regelmäßig in die Stadt Fujiyoshida. Zu viele, findet die Stadtverwaltung - und hat das Fest für dieses Jahr abgesagt. Der Bürgermeister sagt, dass er so die Würde der Menschen in seiner Stadt schützen will. Die hatten sich über lange Staus beklagt, über schlechtes Benehmen der Besucherinnen und Besucher oder auch darüber, dass ihre Vorgärten regelmäßig als Klos genutzt werden.

Japan ist gerade besonders beliebt bei ausländischen Touris. Das liegt unter anderem an der schwachen Währung Yen, was Japan billiger macht. Am Fuji gelten wegen der vielen Reisenden schon länger verschärfte Regeln: Fürs Besteigen ist eine Gebühr fällig und die maximale Besucherzahl pro Tag ist begrenzt.