Auch Japan ist bei Seltenen Erden ziemlich abhängig von China.

Schon länger gibt es Pläne, das zu ändern. Ein erster Teil wird gerade umgesetzt. Ein Forschungsschiff ist auf dem Weg zu einem abgelegenen Riff. Das liegt fast 2.000 Kilometer südöstlich von Tokio. In der Gegend soll Tiefseeschlamm an die Oberfläche geholt werden. Darin wurden hohe Konzentrationen an Seltenen Erden gefunden. Die Mission soll erst mal einen Monat dauern. Wenn Japan die als Erfolg wertet, soll in der Gegend nächstes Jahr im großen Stil Schlamm an die Oberfläche geholt werden.

Die Mission sorgt aber auch für Kritik. Zum Beispiel wird befürchtet, dass sich der Abbau wirtschaftlich nicht lohnt: Japans Regierung hat umgerechnet schon 40 Milliarden Euro in das Projeket gesteckt. Und laut einigen Forschenden ist noch gar nicht klar, wie stark das Ökosystem durch den Abbau geschädigt wird.