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Schon lange versuchen Wissenschaftler das Geheimnis vom Ursprung des Lebens zu entschlüsseln.

Irgendwo draußen im All hoffen sie, die entscheidenden Spuren zu finden - und eine japanische Sonde hat jetzt ein Etappenziel erreicht. Die "Hayabusa 2" ist nach dreieinhalb Jahren Flugzeit beim Asteroiden Ryugu angekommen, 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Die nächsten Monate soll die Sonde in einer Höhe von rund 20 Kilometern um den Asteroiden kreisen und die Oberfläche kartieren, dann soll sie auf Ryugu landen und Gesteinsproben sammeln.

Die Forscher gehen davon aus, dass sich die Asteroiden in der Anfangszeit unseres Sonnensystems gebildet haben und sie hoffen, auf Ryugu organisches Material zu finden wie Kohlenstoff oder vielleicht sogar Wasser, das Rückschlüsse auf die Entstehung des Lebens auf der Erde zulässt. In zweieinhalb Jahren soll Hayabusa 2 zurückkehren.

Die erste Hayabusa Sonde hatte 2010 Geschichte geschrieben, als sie zum ersten Mal überhaupt Gesteinsproben von einem Asteroiden zur Erde brachte - allerdings weniger als erhofft. Diesmal sollen gleich vier Lander an Bord der Sonde bessere Ergebnisse bringen.