Wer als Jugendlicher anfängt, Alkohol zu trinken, um besser mit Stress klar zu kommen, verändert damit wohl langfristig das eigene Gehirn.

Forschende der Uni Massachusetts im Amherst in den USA haben Versuche mit Mäusen gemacht, weil deren Gehirnschaltkreise so ähnlich sind wie bei uns Menschen. Dabei fanden sie heraus: Schaden im Gehirn gibt es vor allem, wenn Alkohol und Stress kombiniert werden. Alkohol allein und Stress allein sind nicht so schädlich wie beides zusammen. Wer diese Kombi schon als Jugendlicher kennt, bei dem wird langfristig das Gehirn anders verdrahtet. Das Gehirn kommt dann nicht mehr so gut klar, wenn wir neue und herausfordernde Situationen erleben. Und das bleibt dann laut den Forschenden so: selbst, wenn die Leute später keinen Alkohol mehr trinken.