Es gibt viele Dinge, die einem als junger Mensch Sorgen machen können: Klima, Kriege, die wirtschaftliche Lage.

Forschende der Uni Zürich sagen aber, Jugend ist zurzeit nicht in erster Linie Krise. Prägender sind Alltagserfahrungen. Und Jugendliche in der Schweiz berichten vor allem von guten Erlebnissen. Die Forschenden haben für ihre Studie Text-Antworten von mehr als 1400 Teilnehmenden ausgewertet - die waren zwischen 15 und 24 Jahre alt. Die Leute waren aufgefordert worden, wichtige Lebensereignisse zu beschreiben. Die Erlebnisse waren zu mehr als 80 Prozent positiv. Es ging dabei vor allem um Schule und Ausbildung. Danach kamen Freundschaft und Liebesbeziehungen - gefolgt von persönlicher Entwicklung, psychischem Wohlbefinden und Reisen.