Das ist das Ergebnis einer Studie aus den USA. Psychologen haben Daten aus hunderten Untersuchungen ausgewertet und die zeigen, dass junge Menschen mittlerweile mehr Druck empfinden, perfekt zu sein, als noch vor einer Generation. Möglicherweise liegt das am langsamerem Wirtschaftswachstum und an der Angst vor Armut, weil die soziale Ungleichheit stärker wird.
Zu perfekt sein zu wollen, ist den Forschenden zufolge ein Problem für die öffentliche Gesundheit, denn sie sehen Zusammenhänge zu Depressionen und Angstzuständen. Das Team schreibt im "Psychological Bulletin", dass gerade perfektionistische Sorgen schnell zunehmen, also die Angst vorm Scheitern, Unentschlossenheit und die Angst, von anderen schlecht beurteilt zu werden.
Ein Studienautor meint, dass oft Handys und soziale Medien als Schuldige ausgemacht würden für Stress. Aber der Anstieg des Perfektionismus könnte vielleicht auch eine große Rolle spielen.
