so reagiert unser Körper auf Kälte. Der Herz-Kreislauf-Experte Thomas Korff von der Uni Heidelberg sagt, dass wir Menschen unbewusst eine Kauerhaltung einnehmen, wenn wir frieren. Denn damit verkleinern wir unsere Oberfläche und verringern die Abstrahlung von Wärme.
Laut Korff können wir aber resistenter werden gegen Kälte: Zum einen hilft Sport, weil das die Muskelmasse vergrößert und mehr Masse mehr Wärme produziert. Zum anderen helfen regelmäßige Kältereize - zum Beispiel durch kaltes Duschen. Denn dadurch lernt der Körper mit Kälte umzugehen. Ohnehin gebe es über den Winter einen Gewöhnungseffekt: Anfangs würden vielleicht schon Temperaturen von vier Grad als kalt empfunden, nach einigen Wochen aber nicht mehr.
Der Experte sagt aber auch: Das Wärmeempfinden ist individuell unterschiedlich, weil das mit Rezeptoren in der Haut zutun hat. Darin reagieren bestimmte Nerven auf einen Temperaturabfall und leiten dann die Kauerhaltung ein.
