In Kalifornien müssen Influencer wohl bald mit hohen Strafen rechnen, wenn sie bezahlte politische Posts nicht kennzeichnen.
In einem Gesetzentwurf steht, dass bis zu 5.000 Dollar fällig werden.
Um junge Wählergruppen zu erreichen, setzen immer mehr Wahlkampagnen in Kalifornien auf Social-Media-Stars. Dabei gehts aber nicht nur um die ganz Großen: Viele haben weniger als 100.000 Follower.
Kalifornien verlangt schon seit 2023, dass bezahlte politische Posts als Werbung erkennbar sind. Befürworter sagen: Wählerinnen und Wähler müssen wissen, ob hinter einer politischen Botschaft eine Kampagne steckt. Content-Creator warnen dagegen vor rechtlichen Risiken – besonders für kleinere Accounts. Auch im US-Bundesstaat Texas gibt es schon ähnliche Regeln. Auf Bundesebene gelten solche Vorschriften bisher nicht.
