Wegen der enormen Wellen sind viele Strände in Kalifornien beliebt bei Surferinnen und Surfern.

Eine neue Studie zeigt, dass der Klimawandel für immer mehr Riesenwellen an der kalifornischen Küste sorgt. Das Team hinter der Studie hat Erschütterungs-Daten und Messdaten von Bojen neu ausgewertet, mit Blick auf Wellen, die mehr als vier Meter hoch waren. Das Team sagt: Im Zeitraum zwischen 1996 und 2016 gab es solche Wellen doppelt so oft wie 50 Jahre vorher. Im Schnitt sind die Wellen heute rund 30 Zentimeter höher als vor 50 Jahren. Das liegt laut den Forschenden daran, dass der Pazifik mit der Erderwärmung immer stürmischer wird. Die Riesenwellen sind für die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur an der Küste ein Riesenproblem. Letzten Winter haben sie in Kalifornien zum Beispiel Steilküsten zum Einsturz gebracht, Molen beschädigt und Teile des Highway 1 überflutet.

Die Forschenden warnen: Mit dem Anstieg des Meeresspiegels könnten auch mittelgroße Wellen solche dramatischen Auswirkungen haben.