Wenn wir auswärts essen, greifen wir auch gerne mal zu Ungesünderem.

Daher ist es keine Überraschung, was Forschende unter anderem von den Unis Göttingen und Heidelberg herausgefunden haben. Sie sagen: Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen Essengehen und Übergewicht und Adipositas.

Zu diesem Schluss kommen die Forschenden, nachdem sie Befragungsdaten aus 65 Ländern ausgewertet haben - und zwar im Zeitraum von 2009 bis 2021. Dabei haben sie auch auf mögliche Unterschiede geschaut zwischen reicheren und ärmeren Ländern.

Ergebnis: Menschen mit Übergewichtsproblemen essen tendenziell häufiger auswärts - und generell wird es überall normaler, nicht zu Hause zu essen. Die Forschenden sagen, dass ihre Studie keine kausalen Zusammenhänge beweisen kann. Aber sie sehen genug Belege, damit das Thema Essengehen stärker bei der Prävention berücksichtigt werden sollte.

Die Forschenden präsentieren ihre Studienergebnisse diese Woche auf einem internationalen Fachkongress zu Adipositas: dem 33. European Congress on Obesity in Istanbul.