In Russland fälllt gerade so viel Schnee wie seit gut 30 Jahren nicht mehr.

Vor allem die Halbinsel Kamtschatka im Osten des Landes kämpft mit den Schneemassen. Russische Medien berichten von einer "Schnee-Apokalypse". Teilweise liegt der Schnee fünf Meter hoch - Häuser sind bis zur zweiten Etage eingeschneit. Schulen sind geschlossen. Mindestens zwei Menschen sind gestorben. Sie wurden unter Schnee verschüttet, der von Dächern gerutscht war. Das Militär und auch Studentinnen und Studenten sind im Einsatz, um Menschen aus ihren zugeschneiten Häusern zu befreien.

Teils gibt es Berichte aus Kamtschatka darüber, das Lebensmittel knapp werden. Der Gouverneur von Kamtschatka hat deshalb eine Krisensitzung einberufen.