In der kanadischen Provinz British Columbia ist es aktuell noch erlaubt, kleinere Drogenmengen für den Eigenbedarf zu besitzen. Am 1. Februar ist damit Schluss.

Dann endet ein dreijähriges Pilotprojekt. Die Gesundheitsministerin von British Columbia hat angekündigt, dass es nicht verlängert werden soll, weil es "nicht die erhofften Ergebnisse" gebracht hat. Die Hoffnung war, dass das mit dem Drogenkonsum verbundene Stigma beseitigt wird, wenn die Krise als Gesundheitsproblem und nicht als kriminelles Problem behandelt wird und dass Betroffene so leichter Zugang zu Hilfe bekommen.

Das Entkriminalisierungsprojekt war im Januar 2023 gestartet. Der kanadische Sender CBC berichtet, dass damit auf die Drogenkrise in British Columbia reagiert wurde. Diese hatte Tausende Menschenleben gefordert, nachdem 2016 der öffentliche Gesundheitsnotstand ausgerufen worden war.