Viele von euch waren bestimmt schon auf Dating-Apps unterwegs – bei Tinder, Bumble und Co. Man wischt sich durch Profile, schreibt Nachrichten und hofft, jemanden kennenzulernen. Aber: Nicht immer läuft da alles so angenehm ab. Viele User – vor allem Frauen – berichten von unangenehmen Nachrichten, Belästigung oder Situationen, in denen sie sich unsicher fühlen.

Ein Forschungsteam unter anderem von der kanadischen Waterloo University hat deshalb jetzt eine Art Sicherheitskarte für Dating-Apps entwickelt. Sie soll zeigen, welche Risiken es gibt und wo Betroffene Hilfe finden können. Wer online datet, soll damit zum Beispiel schneller sehen können, wie man jemanden blockiert oder Belästigung meldet – und wo man Hilfe findet, wenn ein Chat aus dem Ruder läuft. Außerdem gibt das Tool Tipps für sichereres Dating: etwa persönliche Daten nicht sofort zu teilen oder sich beim ersten Treffen lieber an einem öffentlichen Ort zu verabreden.

Die Idee dahinter: Wer online datet, soll besser wissen, wie man mit schwierigen Situationen umgeht – und sich auf den Plattformen sicherer fühlen.

Mehr zu den schlechten Erfahrungen beim Onlinedating finden sich in einer etwas älteren Studie, an der die Tool-Entwickelnden teilweise beteiligt waren.