Vielerorts wo Karneval, Fasching oder Fastnacht gefeiert wird, ist heute am Rosenmontag der Höhepunkt erreicht, es finden große Umzüge oder Partys statt.

Mit Rosen hat das aber nichts zu tun. Warum heißt es denn dann Rosenmontag? Das ist laut der Deutschen Presse-Agentur bisher nicht ganz geklärt, aber es gibt zwei Theorien.

Wahrscheinlich geht die Bezeichnung auf den kirchlichen Rosensonntag zurück. Am dritten Sonntag vor Ostern weihte der Papst zur Mitte der Fastenzeit eine goldene Rose. Die Priester trugen dann auch rosafarbene Gewänder. Vor etwa zweihundert Jahren traf sich das Festkomitee aus Köln an einem Rosensonntag, um nach dem Karneval Bilanz zu ziehen. Und so könnte der Name dieses Treffens dann auf den Umzugstag übergegangen sein.

Eine andere Theorie: Rosenmontag hat mit Rosen, also den Blumen, nichts zu tun. Stattdessen steht das Wort "rosen" im alten "Deutschen Wörterbuch" der Brüder Grimm für toben oder Tumult machen.