Die Ranger bekommen deswegen in Kenia produzierte E-Motorräder. Rund 160 Kilometer weit kommen sie mit einer Ladung. Deshalb soll es weitere Ladestopps im Reservat geben mit Solarmodulen und Batteriespeichern. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, ist die erste Bilanz der E-Motorräder positiv: Die Ranger können sich nämlich besser unbemerkt an Tiere und Wilderer anpirschen, weil die Fahrzeuge weniger Krach machen. Außerdem sind sie unabhängig von Benzinlieferungen in die entlegene Region.
Vorbild für andere Schutzgebiete?
Bis 2035 will der gesamte Nationalpark klimaneutral sein. Auch die Touri-Jeeps sollen bis dahin alle umgerüstet sein. Von einer britischen Umwelt-Stiftung heißt es, dass E-Fahrzeuge auch in anderen Naturschutzgebieten und entlegenen Gemeinden fahren sollten, wenn sie sich in der Mara als effektiv herausstellen.
