Bundesdigitalminister Karsten Wildberger sagte, die Kapazität soll sich bis 2030 verdoppeln, im Bereich KI sogar vervierfachen. Diese Ziele stehen in der Rechenzentrumstrategie, die das Bundeskabinett morgen verabschieden soll.
Laut Wildberger sind konkrete Maßnahmen geplant, damit in den Bau neuer Rechenzentren investiert wird. Zum Beispiel soll die Planung und Genehmigung einfacher werden. Damit sich Städte und Gemeinden dafür einsetzen, dass solche Rechenzentren bei ihnen gebaut werden, sollen die Gewerbesteuern da erhoben werden, wo das Rechenzentrum steht, und nicht da, wo die Firma dahinter ihren Sitz hat.
Laut dem Minister ist Deutschland der größte Rechenzentrumsmarkt in Europa. Im Vergleich zu den USA müsse man aber nachholen. Wegen der politischen Situation in den USA wird immer öfter gefordert, Daten in Deutschland zu speichern und zu verarbeiten, und nicht auf Servern im Ausland. Die Rechenzentren brauchen aber viel Strom, und der ist in Deutschland vergleichsweise teuer.
