Ein KI-Programm von OpenAI hat in Australien ein Regierungsportal gehackt. Es sollte eigentlich nur Gesundheitsdaten suchen.

Das Programm griff auf öffentliche und nicht öffentliche Dateien zu. Nach bisherigem Stand wurden aber keine persönlichen Daten abgerufen.

Solche Vorfälle gab es zuletzt mehrfach. KI-Systeme sind dabei aus ihren Testumgebungen ausgebrochen und haben im Netz andere Unternehmen und Internetseiten angegriffen. Deshalb sagen inzwischen sogar die Chefs von OpenAI und Anthropic: Bei der Entwicklung von KI muss es langsamer gehen.

Das Programm war schon im Juni auf der australischen Regierungsseite. OpenAI informierte die Regierung aber erst im September darüber. Premierminister Anthony Albanese kritisierte das scharf und nannte das Vorgehen inakzeptabel.

OpenAI untersucht den Fall. Dabei soll geklärt werden, auf welche Daten das Programm zugreifen konnte und ob noch weitere Regierungsseiten betroffen waren.