„Darmgesundheit“ ist ein Begriff, der meist etwas schwammig in der Werbung oder auch für vage Diagnosen genutzt wird.
Damit ist jetzt aber Schluss. Denn ein internationales Forschungsteam hat jetzt eine verbindliche Definition für Darmgesundheit formuliert.
In ihrer Studie beschreiben sie die Darmgesundheit als einen Zustand normaler Funktion, ohne aktive Erkrankungen oder Symptome, die die Lebensqualität einschränken.
Subjektives Wohlbefinden relevant
Allerdings sind für die Bewertung Labortests nicht ausreichend. Auch das subjektive Wohlbefinden zählt. Denn: Es gibt Menschen, die sich gesund fühlen, obwohl Tests eigentlich eine Belastung zeigen - und umgekehrt.
Diese Klarstellung soll Forschungsergebnisse in Zukunft besser vergleichbar machen und dabei helfen, Magen-Darm-Beschwerden gezielter zu erforschen.
