Wälder sind wichtig, um CO2 aus der Atmosphäre zu holen.

Ein internationales Forschungsteam warnt jetzt aber: In Afrika setzen Wälder mittlerweile mehr CO2 frei, als sie wieder aufnehmen. Das Team hat Satellitenaufnahmen der Nasa ausgewertet und gemessen, wie viel Wald es auf dem gesamten Kontinent gibt und wie die Fläche sich verändert hat.

Seit 2010 gibt es massiven Waldverlust

In den Scientific Reports schreibt das Team, dass es ab 2010 einen drastischen Wandel gegeben hat. In den folgenden Jahren hat Afrika pro Jahr mehr als hundert Milliarden Kilo Biomasse verloren - so viel wie hundert Millionen Autos wiegen. Die Wälder wurden zum Beispiel abgeholzt oder ausgedünnt. Die gefällten Bäume setzen jetzt mehr CO2 frei, als die, die noch stehen, aus der Atmosphäre holen können.

Auch andere Regenwaldgebiete sind betroffen

Auch für die Regenwälder im Amazonasgebiet und in Südostasien hatten Forschende das schon festgestellt. Damit geben alle drei großen Regenwaldgebiete der Erde mittlerweile wohl mehr CO2 ab, als sie aufnehmen.