Der Deutsche Wetterdienst bezeichnet den Juli 2019 als rekordverdächtig in mehrfacher Hinsicht.
Es habe drei Tage in Folge 40 Grad Celsius und mehr gegeben - und das bei mehr als 25 Messungen an verschiedenen Orten. Das gehe in die meteorologischen Geschichtsbücher ein, sagte Wetterdienst-Sprecher Andreas Friedrich. Die vorläufige Monatsbilanz zeigt mehrere Rekorde: Der Temperatur-Höchstwert von 42,6 Grad lag mehr als zwei Grad über dem bisherigen. Auch die Durchschnittstemperatur war mit 18,9 Grad 2 Grad über dem langjährigen Vergleichswert.
Als "katastrophal" bezeichnet der Deutsche Wetterdienst die Trockenheit: Im Juli sind bisher im Durchschnitt 55 Liter pro Quadratmeter in Deutschland an Regen gefallen - über 30 Prozent weniger als sonst. In manchen Regionen liegt die bisherige Regenmenge sogar nur bei einem Fünftel des langjährigen Mittelwertes.
