Zwar hat es schon mehrfach kräftig geschneit, aber insgesamt ist dieser Winter bei uns bisher zu trocken. Das hat ein Hydrologe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung der Deutschen Presse-Agentur dpa gesagt. Der Experte leitet den Dürremonitor, bei dem tagesaktuell die Bodenfeuchtigkeit untersucht wird.
Mit Blick auf den Winter bisher war der November vor allem in der Mitte Deutschlands zu trocken - und der Dezember dann in ganz Deutschland. Da fiel fast überall nur etwa 40 Prozent des normalen Niederschlags. Besser war es nur im äußersten Norden und in manchen Regionen im Süden Deutschlands.
Insgesamt hat der bisherige Winter laut dem Hydrologen dazu geführt, dass die Grundwasserstände erst jetzt wieder deutschlandweit steigen - und das ist deutlich verzögert. Wie die Böden und Wälder den kommenden Sommer überstehen, hängt davon ab, wie nass es in den nächsten Monaten wird.
