Ein Ansatz wie man Urlauberinnen und Urlauber zu klimafreundlicherem Verhalten bewegen könnte, kommt aus China. Da hat ein Forschungsteam in mehreren Experimenten überprüft, wie man Leute über die Kosten für ihren Urlaub beeinflussen kann - mit einem CO2-Preis.
Der kann laut Studie zum Beispiel auch im Hotel funktionieren: Sollten Touris da extra zahlen, wenn sie viel Wasser oder Strom verbrauchen, waren sie eher dazu bereit, sich sparsamer zu verhalten. Weniger effektiv als Zusatzgebühren für hohen Verbrauch war der umgekehrte Ansatz: Rabatte für niedrigen Verbrauch. Verstärkt wurde der Spar-Effekt, wenn der CO2-Preis gesondert auf der Rechnung auftauchte, nicht versteckt im Gesamtpreis.
Die Forschenden finden, dass so wirtschaftliche und ökologische Interessen verbunden werden können.
