Sie verursacht nämlich etwa ein Viertel aller Treibhausgase. Eine Analyse von Agora Agrar zeigt, dass in Deutschland pro Jahr etwa 235 Millionen Tonnen CO2 allein durch unser Essen entstehen.
Vor allem Fleisch und Käse haben eine schlechte Bilanz, auch weil die Herstellung viel Energie braucht. Und bei Hartkäse ist das Problem, dass für dessen Herstellung mehr als drei Mal so viel Milch gebraucht wird, wie für Frischkäse. Dazu kommt, dass für die Landwirtschaft Moore trocken gelegt werden. Dabei wird im Torf gespeicherter Kohlenstoff als CO2 in die Atmosphäre abgegeben.
Die Fachleute sagen: Wenn Deutschland bis 2045 klimaneutral werden will, dann müssten wir unseren Fleisch- und Milchkonsum etwa halbieren. Wenn zusätzlich Moore wiedervernässt werden, und die Landwirtschaft auf Ökostrom umstellt, würde der CO2-Ausstoß pro Person deutlich sinken.
