Es gibt eine gute Nachricht in Sachen Klimaschutz: Bergregionen speichern offenbar mehr CO2 als bisher gedacht.
Ein Forschungsteam hat an fast 10.000 Stellen die Böden der US-Gebirgskette Oregon Coast Range untersucht.
Es schreibt im Fachjournal Science Advances: Unter anderem die Tiefe der Böden wurde bisher unterschätzt, je tiefer der Boden desto mehr CO2 kann er speichern.
Mineralien helfen bei CO2-Aufnahme
Bisher ging man bei Böden in Bergregionen von einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 30 Zentimetern aus. Viele der untersuchten Stellen waren aber mehr als fünf Meter tief. Außerdem enthielten die Böden mehr Mineralien aus verwittertem Gestein als man dachte - auch dadurch können sie laut den Forschenden mehr CO2 aufnehmen.
Das Team sagt, für den Klimaschutz wäre es sinnvoll, die Böden in Bergregionen zu erhalten und gegen Erosion zu schützen.
