Wenn Klimaaktivisten und -aktivistinnen besonders radikal auftreten, kann das schlecht fürs Klima sein.

Ein Team um eine Forscherin aus Wien hat mit Social-Media-Beiträgen experimentiert. Die Beiträge waren zwar fiktiv. Die Forscherin nennt aber als Vorbild dafür die Proteste von Mitgliedern von Extinction Rebellion. Die hatten sich vor ein paar Jahren regelmäßig an Straßenkreuzungen festgeklebt, um den Verkehr zu blockieren.

Eben so etwas kann laut Studie dafür sorgen, dass sich Menschen eher vom Thema Klimaschutz abwenden – weil die Beiträge zu sehr polarisieren und gleichzeitig vermitteln, dass die Sache eh hoffnungslos ist. Dabei sorgten nicht nur radikale Beiträge selbst dafür, dass sich die Probanden abgestoßen fühlten, sondern auch wütende Kommentare darunter.

Die Forschenden sehen ihre Arbeit als Beleg dafür, eher moderat auf Probleme hinzuweisen. So etwas schafft es wiederum aber seltener in Social-Media-Timelines.