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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind in Deutschland offenbar deutlich weniger klimaschädliche Gase ausgestoßen worden als in früheren Jahren.

Nach Berechnungen des Think-Tanks "Agora Energiewende" hat dazu vor allem die Stromproduktion beigetragen. 30 Millionen Tonnen CO2 sind demnach dort eingespart worden. Das liegt laut Agora in erster Linie an der Corona-Pandemie. Es wird insgesamt viel weniger Strom verbraucht.

Außerdem hat das erste Halbjahr einen neuen Rekord bei der Ökostromproduktion gebracht. Nach Zahlen des Energiekonzerns Eon wurde sieben Prozent mehr Strom aus erneuerbaren Quellen ins Netz eingespeist als vergangenes Jahr. Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasserkraft deckte damit gut 50 Prozent des Gesamtbedarfs.

Aus Sicht von "Agora Energiewende" reicht das für einen dauerhaften Klimaschutz nicht aus. Es müsse noch viel mehr erneuerbare Energie erzeugt werden. Außerdem müssten die CO2-Preise dauerhaft hoch bleiben und der Verkehr müsse schneller auf Elektroantriebe umgestellt werden.