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Warm und kuschelig - man könnte meinen, dass das dem Nachwuchs gefällt. Bei Baby-Hummern ist das aber nicht der Fall. Eine neue Studie zeigt, dass der Klimawandel für sie zu einer echten Gefahr werden könnte.

Wissenschaftler im US-Bundesstaat Maine haben für ihre Untersuchung 3000 Baby-Hummer in einem warmen Gewässer aufgezogen. Die Temperatur war knapp drei Grad Celsius wärmer als das Meer vor Maine. So stark soll die Temperatur durch den Klimawandel nach Vorhersagen der Uno im Golf von Maine bis zum Jahr 2100 tatsächlich ansteigen.

Schnelleres Wachstum, aber kaum Überlebenschancen

Für die Hummer-Larven war das warme Wasser ein echtes Problem. Es bewirkte zwar, dass sie schneller wuchsen, die meisten allerdings überlebten nicht. Die US-Forscher sprechen von einem Weckruf und fordern mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel. Übrigens wurde in der Studie auch untersucht, welche Auswirkung die steigende Versauerung der Meere auf Nachwuchs-Hummer hat. Keine gravierenden - war das Ergebnis der Wissenschaftler.

Maine ist berühmt für seinen Hummer. Viele Fischer leben vom Fang der Tiere. Die Studie über Hummer ist im Journal ICES erschienen.