Irgendwo in den Bergen verläuft die Baumgrenze, oberhalb wachsen dann keine Bäume mehr, weil es zu kalt ist.
Mit der Erderwärmung verschiebt sich diese Waldgrenze aber nach oben und das hat Einfluss auf Bergseen. Laut einer Studie im Fachblatt Nature Communications stoßen die Seen in den Bergen dann mehr CO2 aus. Das liegt daran, dass sich ihre chemische Zusammensetzung ändert, wenn Bäume in der Nähe wachsen. Der Boden ist dann anders, und über Regen und Schneeschmelze landen Teile davon auch in den Seen.
Laut einem Forscher der Uni Innsbruck kann das dazu führen, dass Bakterien im See mehr CO2 in die Atmosphäre abgeben. Ob das unterm Strich den Klimawandel noch verstärken würde, muss noch weiter untersucht werden.
Das Team analysierte Seen in Österreich und Finnland. Dort wanderte die Waldgrenze pro Jahr um zehn bis 100 Meter nach oben.