Ein internationales Forschungsteam hat sich angeguckt, wie oft im Jahr es Wetterbedingungen gibt, die in verschiedenen Weltregionen Feuer begünstigen - gleichzeitig. In den 80ern bis Mitte der 90er Jahre waren das im Jahr etwa 22 Tage. Inzwischen sind es mehr als 60 Tage - drei Mal so viele. Das hat zum großen Teil mit dem menschengemachten Klimawandel zu tun.
Die Forschenden schreiben im Fachblatt "Science Advances", dass sich Waldbrand-Länder oft gegenseitig unterstützen: mit Feuerwehrleuten und Löschgeräten. Wenn es aber an mehreren Orten gleichzeitig brennt, könnten Ressourcen knapp werden.
Allerdings sagen die Forschenden auch: Wetter ist nur EIN Faktor für Brände. Andere spielen auch eine Rolle, wie die Art der Vegetation oder Brandstiftung.
