Das zeigt eine Studie, an der unter anderem das Bundesamt für Strahlenschutz beteiligt war. Dafür wurden Daten von 40 UV-Messstationen aus 19 Ländern ausgewertet, und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren. An mehr als der Hälfte nahm die jährliche UV-Strahlung deutlich zu, und zwar um 10 bis 20 Prozent.
Klimawandel verhindert Wolken
Den Forschende zufolge sorgt der menschengemachte Klimawandel dafür,
dass es weniger Wolken über Europa gibt. Veränderungen in der
Ozonschicht würden nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die fehlende
Bewölkung macht sich vor allem über Mittel- und Westeuropa bemerkbar,
also auch über Deutschland.
UV-Strahlung ist die Hauptursache für
Hautkrebs, was die häufigste Krebsart in Deutschland ist. Das Bundesamt
für Strahlenschutz schreibt, dass bei Klimaschutz auch an UV-Schutz
mitgedacht werden sollte, etwa durch Investitionen in Stadtgrün und in
Schattenplätze.
