Mit der Erde erwärmen sich auch die Meere - an der Wasseroberfläche wurden letztes Jahr wieder hohe Werte erreicht. Im Schnitt waren es die dritthöchsten, nach 2024 und 2023.

Und die Ozeane haben auch bis in eine Tiefe von 2000 Metern wieder rekordviel Wärme im Wasser gespeichert. Das schreibt ein internationales Wissenschaftsteam im Fachblatt Advances in Atmospheric Science. Die gespeicherte Wärme in den Meeren hat damit zum neunten Mal in Folge einen Rekordwert erreicht. Der Wert gilt als wichtiger Indikator für die Erderwärmung - denn die Ozeane funktionieren wie ein riesiger Wärmespeicher. Sie nehmen einen Großteil der Wärme aus der Atmosphäre auf, die durch menschlichen Treibhausgas-Ausstoß verursacht wird.

Die Meereserwärmung bringt für das Leben im Meer und an Land viele Probleme: Warmes Wasser ist meist sauerstoffärmer als kaltes, das ist schlecht für viele Meeresbewohner. Und aus warmen Meeren verdunstet mehr Wasserdampf. Die Luft überm Meer wird feuchter. Das führt im Trend zu heftigeren Stürmen mit kräftigerem Regen, stärkeren Winden und größeren Überschwemmungen.

Wie sich die Erde im Klimawandel verändert und welche Folgen das für Menschen hat, darum geht es auch regelmäßig im Deutschlandfunk Nova Podcast Update Erde.