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Aus aller Welt wird gemeldet, dass die Permafrostböden, also dauerhaft gefrorene Böden, immer wärmer werden – jetzt auch aus den Schweizer Alpen.

Forschende vom schweizerischen Permafrost-Messnetzwerk haben in Bohrlöchern an allen ihrer 15 Standorte gestiegene Temperaturen festgestellt. Zum Beispiel sei der Permafrost im Kanton Graubünden seit Beginn der Messungen vor rund 30 Jahren in zehn Metern Tiefe um etwa ein Grad wärmer geworden - von minus zwei Grad auf minus ein Grad - und in 20 Metern um ein halbes Grad.

Grund dafür sind laut den Forschenden die hohen Lufttemperaturen in einigen der letzten Sommer. Auf der anderen Seite hat wenig Schnee im Winter 2016/2017 offenbar dazu geführt, dass sich der Permafrost wieder etwas abkühlen konnte, weil die isolierende Schneedecke gefehlt hat.