Klimawandel
Pilz-Krankheit macht Buchen zu schaffen
Der Klimawandel macht auch vor den Wäldern in Deutschland nicht Halt.
Im Moment machen sich Forstexperten vor allem um die Buche Sorgen. Die galt eigentlich immer als sehr robust. Aber wenn es trocken wird, dann macht ihnen eine neue Pilzkrankheit zu schaffen. Das haben Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen festgestellt.
Die sogenannte Pfennig-Kohlenkruste ist normalerweise nützlich für die Buche. Der Pilz hilft dem Baum, totes Holz und kranke Äste abzustoßen. Aber wenn es zu trocken wird, breitet sich die Kohlenkruste zu stark aus - und dann zerstört sie nicht nur totes Holz, sondern große Teile der Krone - das kann bis zum Tod des Baumes führen.
Im nächsten Jahr soll eine Studie klären, wie groß der Schaden durch den Pilz ist.
